Malzeit - Atelier für Begleitetes Malen / Maltherapie / Kunsttherapie  

Katina Kalpakidou * Weseler Strasse 38 * 48151 Münster

Tel.:0251/34341 * info@malzeit-atelier.de 

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Trauma-Maltherapie

Lösungsorientierte Maltherapie LOM®

nach Bettina Egger und Jörg Merz

Lösungsorientiertes Malen ist eine kunsttherapeutische Methode in der es darum geht, störende Erinnerungsbilder durch störungsfreie Bilder im Gehirn zu ersetzen. Die Bilder werden in Bezug auf bestimmte Anliegen vor dem Malen ausgewählt und anschließend in ihrer gesehenen oder in ihrer einfachsten Form gemalt. Es geht darum einen neuen, neutralen Eindruck zu bewerkstelligen.

Wenn Denken nicht mehr weiter hilft, brauchen wir etwas, das uns zu neuen Lösungen führen kann.

 

Also malen wir Bilder, die etwas bewegen können, und keine Bilder die etwas bedeuten.

Nicht jedes Ereignis, welches als potenziell traumatisierendes Geschehen charakterisiert wird, muss zu einer psychischen Störung führen. Nicht die äußere, die objektive Intensität des Ereignisses löst die Störung aus, sondern die innere, die subjektive Wahrnehmung des Geschehens, d.h. die persönliche, individuelle Wirkung auf und die Bewertung und Beurteilung durch die betroffene Person. Je belastender die Situation ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit der Ausbildung einer posttraumatischen Belastungsstörung und bei länger andauernden, chronischen Traumatisierungen größer als bei einmaligen Ereignissen.

Im LOM® Lösungsorientierten Malen werden die traumatischen Bilder aus der Perspektive der betroffenen Person gemalt. Der Ablauf des Traumas wird über solche Bilder dem Bewusstsein wieder zur Verfügung gestellt und gleichzeitig entschärft. Das letzte Bild, das Bild dass aufzeigt, dass das Trauma beendet ist, ist dasjenige Bild welches das Gehirn im Zusammenhang mit den traumatischen Geschehnissen erinnern wird. Erinnerte Bilder, körperliche Reaktionen und heftige Gefühle lösen sich auf und das Trauma hat keine Wirkung mehr.

(Bettina Egger und Jörg Merz)

 

Das Gehirn ist ein bildgebendes Organ. Es könnte sich jederzeit ändern. Problematisch ist die Einbettung in größere Muster – alte Verknüpfungen, Vorstellungen, Erinnerungen, Überzeugungen, Traditionen, Haltungen, Leitbilder. (siehe vor allem G. Hüther)

Filmriss:  'Der Film' reißt im Moment der größten Anspannung und Überforderung. Das Gehirn kann die folgenden Bilder nicht mehr wie gewohnt aufnehmen. Meistens speichert es fragmentarisch. Unser Organismus reagiert danach so, als sei das Trauma nicht vorbei.

Wir nehmen den Film wieder auf und führen ihn zum Ende. Wir versorgen alle anhängenden Erlebnisse, Gefühle und Eindrücke mit einfachen Bildern. Dabei hilft die maltherapeutische Begleitung im Prozess.

Wir arbeiten hauptsächlich mit den folgenden Anweisungen und Interventionen: 

Aus den Augen von: alle gesehenen Bilder werden so gemalt, wie sie die Betroffenen im Moment des Geschehens aus ihren Augen gesehen haben. 

Metaphern: Alle Ereignisse, die keine eigenen Bilder haben, also Sinneswahrnehmungen, Gefühle, Zustände, werden mit Metaphern bearbeitet. Metaphern werden in einer klar definierten Weise gemalt.

Bild in Ordnung bringen: Bilder welche inakzeptable Zustände einer Situation darstellen (ein fauler Salat, ein offener Hosenladen, ein zerbrochenes Spielzeug), werden - auf dem gleichen Bild - malend in Ordnung gebracht.

 

Hier finden Sie ein Beispiel aus der Praxis von Bettina Egger. Die Erläuterungen sind sehr lesenswert und sind Hauptteil des Textes.

Es handelt sich um ein Erlebnis mit sexueller Gewalt. Bitte wählen Sie, ob Sie es lesen möchten. Die Beschreibung ist kurz gehalten. Bei den Bildern können Sie ebenfalls extra wählen, ob Sie sie anschauen wollen.  >>>